Das Auswärtige Amt verurteilte den Angriff scharf. Hintergrund der Tat ist mutmaßlich der Aufruhr, der in Syrien herrscht: Seit Monaten geht Präsident Baschar Assad mit brutaler Gewalt gegen Kritiker vor.
"Übergriffe auf Botschaften und Konsulate müssen mit aller Konsequenz verfolgt werden", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Freitag. Der Nahostbeauftragte des Amtes, Boris Ruge, sprach dem syrischen Botschafter in einem Telefonat sein Bedauern aus. Der Botschafter war laut Polizei zum Zeitpunkt des Angriffs im Gebäude, wurde aber nicht angegriffen.
Nach dem Übergriff suchten Polizisten das Gelände nach weiteren Eindringlingen ab. Die Behörden ermitteln nun wegen Land- und Hausfriedensbruchs sowie Sachbeschädigung.
dapd
