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Städtebund will bezahlte Bürgerarbeit
09.03.2010 Der Deutsche Städte- und Gemeindebund setzt sich für bezahlte Bürgerarbeit bundesweit ein. Dies sei der richtige Ansatz, um Arbeitsplätze für ältere und wenig qualifizierte Erwerbslose zu schaffen, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg.

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Landsberg sagte, bezahlte Bürgerarbeit solle sozialversicherungspflichtig sein und in gemeinnützigen Bereichen angeboten werden. Die Finanzierung müsse die Bundesagentur für Arbeit übernehmen. Dies wäre ein wichtiger Baustein, um nicht Arbeitslosigkeit, sondern Arbeit zu finanzieren. "Dabei geht es um weit mehr als Gelegenheitsjobs wie Schneeschippen", betonte der Hauptgeschäftsführer. Ziel müsse sein, die Berufs- und Lebenserfahrung von Langzeitarbeitslosen sinnvoll zu nutzen. "Das kann in Museen, Bibliotheken und Altersheimen sein", sagte Landsberg.

Nach Tests in Sachsen-Anhalt und Thüringen läuft das Projekt "Bürgerarbeit" dem Blatt zufolge seit Februar 2008 unter dem Namen "Job-Perspektive Plus" an drei bayerischen Standorten. Das Geld, mit dem zuvor Arbeitslosigkeit finanziert wurde, fließt in zwei Beschäftigungsgesellschaften, bei denen die Bürgerarbeiter angestellt sind. Am Monatsende gibt es einen Lohn zwischen 675 und 975 Euro, je nach Qualifikation und Tätigkeit.

(ddp)


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