Die "Financial Times Deutschland" und die "Süddeutsche Zeitung" hatten übereinstimmend berichtet, dass bis 2014 jedes Jahr lediglich 0,3 Prozent der rund zwei Millionen Studenten neu in das Programm aufgenommen werden sollen. Dies bedeute eine Neuaufnahme von je 6000 Studierenden pro Jahr. Ursprünglich sollten künftig bis zu 160 000 Studenten gefördert werden. Beide Zeitungen beriefen sich auf einen Brief des Ministeriums an den SPD-Haushaltspolitiker Klaus Hagemann.
Wie die Zeitungen weiter meldeten, plant das Forschungsressort für 2011 zudem nur zehn Millionen Euro für das Programm ein. Bis 2013 solle das Budget um jeweils zehn Millionen Euro steigen und damit 2014 lediglich 30 Millionen Euro betragen. In der Gesetzesvorlage war für das Jahr 2011 noch von 200 Millionen Euro an staatlichen Zuschüssen die Rede, in den beiden folgenden Jahren von 300 Millionen Euro. Außerdem sollen dem Bericht der Zeitungen zufolge die Zuschüsse des Bundes an die etablierten Förderwerke wie die Studienstiftung des Deutschen Volkes um rund 60 Millionen Euro sinken.
ddp
