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Handwerk warnt vor Kürzungen bei energieeffizientem Sanieren
08.02.2010 Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat die Bundesregierung davor gewarnt, die Fördermittel für energieeffizientes Sanieren von Gebäuden deutlich zu kürzen. "Jetzt die energetische Sanierung auszubremsen, gefährdet tausende hochqualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze in Deutschland", sagte ZDH-Präsident Otto Kentzler der "Rheinischen Post". Die Zeitung berichtet unter Berufung auf den Haushaltsentwurf, dass die Bundesregierung im laufenden Jahr die Förderdarlehen der staatlichen KfW-Bank von 2,2 Milliarden Euro auf rund 1,1 Milliarden Euro zurückfahren will.
Dachdecker bei der Arbeit
Dachdecker bei der Arbeit ©  Michael Urban

Bislang waren für das Förderprogramm von 2009 bis 2011 jährlich 1,5 Milliarden Euro eingeplant. Mit diesem Geld aus dem Bundeshaushalt kann die KfW Kredite an Immobilienbesitzer vergeben. Im vergangenen Jahr waren die Mittel wegen der großen Nachfrage um 750 Millionen Euro aufgestockt worden, so dass insgesamt 2,25 Milliarden Euro flossen. Das zusätzliche Geld stammte aus den für 2010 und 2011 eingeplanten Mitteln und fehlt jetzt in diesem und im kommenden Jahr.

Im vergangenen Jahr wurden mit den Mitteln laut KfW der Bau oder die Sanierung von insgesamt 600.000 Wohnungen gefördert und 1,45 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart.

© AFP


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