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Deutsche Bank weist im zweiten Quartal Milliardengewinn aus
27.07.2010 Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal erneut einen Milliardengewinn gemacht. Die Bank verdiente von April bis Juni unter dem Strich 1,2 Milliarden Euro, das sind neun Prozent mehr als im zweiten Quartal 2009, teilte der Konzern mit. Der Umsatz hingegen sank um 8,9 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro.
Deutsche-Bank-Chef Ackermann
Deutsche-Bank-Chef Ackermann ©  Arne Dedert

Schwächer fiel vor allem das Geschäft des Instituts im Investmentbanking aus. Die Sparte blieb aber das wichtigste Standbein von Deutschlands größter Bank. Deutlich besser lief das Geschäft mit Privatkunden und der Vermögensverwaltung, wo die Deutsche Bank die besten Ergebnisse seit dem Höhepunkt der Finanzkrise erzielte.

Positiv bemerkbar machte sich für die Deutsche Bank auch das weitere Abklingen der Finanzkrise: Die Abschreibungen des Instituts betrugen zuletzt nur noch 243 Millionen Euro - nach einer Milliarde Euro ein Jahr zuvor. Das Bankhaus veröffentlichte auch sein Engagement bei Staatsanleihen europäischer Staaten, das es für die kürzlichen Belastungstest nicht offengelegt hatte. Demnach hält die Deutsche Bank etwa griechische Anleihen in Höhe von 1,682 Milliarden Euro und spanische Schuldpapiere im Wert von 1,949 Milliarden Euro - was als nicht sonderlich viel gilt.

Auch die Schweizer Großbank UBS verdiente im zweiten Quartal gut: Der Gewinn nach Steuern erreichte 2,0 Milliarden Franken (1,5 Milliarden Euro), wie das Unternehmen aus Zürich am Dienstag mitteilte. Das war fast doppelt so viel wie erwartet. Ein Jahr hatte die UBS noch 1,4 Milliarden Franken Verlust gemacht. Im Vergleich zum ersten Quartal dieses Jahres allerdings verdiente das Geldinstitut etwas weniger.

© AFP


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