"Safranpulver wird auch sehr oft entweder ganz durch Kurkuma ersetzt oder zumindest damit gestreckt", informiert die Expertin. Ganz dreiste Fälscher mischten sogar Ziegelmehl unter. "Von Pulver würde ich also generell die Finger lassen", rät Fischer-Rizzi.
Echte Safranfäden erkenne man zum Beispiel an ihrer Farbe: "Sie sind ziegelrot und fühlen sich leicht fettig an", erklärt die Expertin. Am untrüglichsten erkenne man ihre Echtheit aber bei der Nassprobe: "Der Safran quillt im Wasser auf und nimmt dabei eine trompetenähnliche Form an." Außerdem seien die Ränder leicht gezackt, und das Wasser müsse sich leicht rot färben. Aber auch diese Probe funktioniert nur, wenn der Safran nicht über ein Jahr alt ist. "Danach sollten Sie ihn aber ohnehin nicht mehr kaufen oder verwenden", betont die Expertin.
(ddp/Bild: Ulla Mayer-Raichle)
