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Für die perfekten Bratkartoffeln nie zu viele Scheiben in die Pfanne geben
03.03.2010 Bratkartoffeln sind ein weit verbreitetes und beliebtes Gericht. Nur knusprig zubereitet, sind sie richtig schmackhaft. In der rustikalen sowie auch in der feinen Küche finden sie Gefallen.

©  ddp

"Für die besten Bratkartoffeln, wie ich sie bei meiner Mutter als Kind serviert bekommen habe, verwende ich immer eine festkochende Kartoffelsorte", sagt Sternekoch Johann Lafer. Er bevorzuge die Sorte La Ratte oder die in Deutschland eher bekannten Bamberger Hörnchen, da sie gleichmäßig dick sind. Aber auch Sorten wie Linda oder Sieglinde seien bestens geeignet.

Am Vortag sollten die Kartoffeln nicht zu weich gekocht werden. "Ich lasse sie in der Schale abkühlen, danach werden sie geschält und in gleichmäßige, etwa drei bis vier Millimeter dicke Scheiben geschnitten", sagt der bekannte Fernsehkoch. Zum Braten verwende er Butterschmalz, da es ein feines Butteraroma hat und sich hoch erhitzen lässt.

Die Kartoffelscheiben werden dann im heißen Butterschmalz angebraten. Ganz wichtig: "Geben Sie nur so viel in die Pfanne, dass die Scheiben möglichst nebeneinander, maximal einen Zentimeter übereinander liegen. Wenn alle Scheiben rundum schön braun und knusprig sind, gebe ich fein gewürfelten Bauchspeck hinzu", sagt Lafer. Nach weiteren drei bis fünf Minuten kommen fein gewürfelte Schalotten in die Pfanne. "Diese gut unterschwenken, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem Servieren werden die Bratkartoffeln mit etwas Butter glasiert und mit fein gehackter Petersilie verfeinert", empfiehlt der Spitzenkoch.

(ddp)


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